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Hamburg-Marathon.de > Magazin > Lauftraining > Kniebelastung Marathon
| Studie: Knie werden durch Marathontraining nicht übermäßig strapazierterschienen am 26.10.2006 - Keine Kommentare
|  |  Die orthopädische Universitätsklinik Heidelberg hat sich mit den Auswirkungen eines Marathonlaufs auf die Gesundheit der Athleten befasst. Der Studie zufolge müssen Marathonläufer langfristig nicht mit Schäden an den Kniegelenken rechnen.
Bekannt war vor der Studie, dass Leistungssport Hüft- und Kniegelenke verschleissen kann. Dieses gilt hauptsächlich für Sportarten wie Fußball, Handball oder Kampfsportarten, bei denen Sportler schnell die Laufrichtung ändern müssen. "Unklar war dagegen bislang, ob dies auch für Langstreckenläufer zutrifft, deren Gelenke gleichmäßig und geradlinig belastet werden", erklärt Privatdozent Dr. Holger Schmitt, Leiter der Sektion Sportorthopädie an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg.
Für die Studie haben die Sportorthopäden aus Heideleberg 20 ehemalige Marathonläufer, die zwischen 1972 und 1986 zur Elite des Marathonsports gehörten, geröntgt und untersucht. Die Kniegelenke wiesen bei fast keinem Sportler Anzeichen von Athrose auf. Die Hüftgelenke waren bei 15 % der ehemaligen Läüfer verändert, jedoch ohne, dass Beschwerden vorlagen.
"Diese Ergebnisse sowie frühere Studien legen nahe, dass gesunde Hobby-Langstreckenläufer eine Arthrose im Knie oder in der Hüfte nicht fürchten müssen", so Dr. Schmitt. Erst wenn eine Strecke von mehr als 60 Kilometer pro Woche absolviert wird, sei mit Schäden zu rechnen. | |
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